Warum

Wir Kaiser?

Deshalb sind wir kaiser – und warum das „gut so“ ist…

Von sich in der dritten Person zu reden, macht entspannter!?

Was auf den ersten Blick nach einer eher fragwürdigen Behauptung aussieht, ist in Wirklichkeit eine vielversprechende und vor allem wissenschaftlich belegte Tatsache.

Ein Wissenschaftlerteam der Michigan State University untersuchte in einer Studie die neuropsychologischen Effekte bei Teilnehmern, die von sich in der dritten Person sprachen. Ihre These: Die notwendige psychologische Distanz für die Emotionskontrolle kann durch Aussagen über sich selbst in der dritten Person einfacher gemacht werden.

Ersparen Sie mir dieser Stelle die Beschreibung des Testablaufes. Das Ergebnis war nämlich beeindruckend eindeutig: von sich selbst  in der dritten Person zu sprechen, hilft uns also, über uns selbst so nachzudenken, so, wie wir es über andere Menschen tun würden. Dies gibt uns die notwendige Distanz zu unseren Erlebnisse. Eine Distanz, die essentiell für eine erfolgreiche Emotionskontrolle notwendig ist.

Und genau das schienen die Herrscher vergangener Zeiten bereits auch ohne wissenschaftliche Studie zu wissen.  Nicht „ich bin Kaiser“ sprach man damals, sondern „wir sind Kaiser“

Also: glücklich und entspannt sein – aus der „Ich-Perspektive“ !

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